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Chalet Raabe
St. Martin

Stadkern und Gasthof aus dem 17. Jahrhundert stehen unter Denkmalschutz. Prominent gelegene Räume an einer Straßenkreuzung werden für Passanten und Hausgäste zur Vinothek ausgebaut. Trotz kleiner Fenster in der Fassade, sollen die Vinothekräume gut zu finden sein. Ein Einbau über die ganze Raumlänge zeigt den Zusammenhang des Raumes hinter den vielen Fenstern.
Alle Weine des Gutes sollen den Gästen zur Degustation angeboten werden, gut sichtbar temperiert. Im September kommt ein Weindispenser von Winefit hinzu. Die Weine werden konserviert, die Kunden können sich selbst bedienen.

PROJEKTUMFANG: RAUMKONZEPT | LICHTPLANUNG | LADEN- MÖBELBAU | AKUSTIK

> Mobiliar Expertisen
> Temperierte Weinpräsentation
> Winefit Dispenser
> Lichtplanung


Bildergalerie
Projektinfo

Warum baut ein Winzer eine Vinothek?

Geht es um zusätzliche Verkäufe an Passanten? Geht es um die Information der Privatkundschaft?

Soll der Einkäufer eines Handelshauses auf das gesamte Angebotsprogramm aufmerksam werden?

Soll das Produkt einen angemessenen Rahmen bekommen, um auch in der Präsentation eine ähnliche Wertschätzung zu erfahren wie in der Produktion?

Soll eine selbst erklärende Präsentation entstehen, die den Interessenten ohne viele Worte einen Eindruck über die Leistung des Weingutes verschafft?

Eine gute Investition vermag all diesen Kriterien angemessen zu entsprechen.

Im vorliegenden Projekt mit naher Gastronomie / Besenwirtschaft, sollte es für die Besucher nicht zu gemütlich werden. 2 bis 12 Personen können zügig Weine probieren und zu bestimmten Zeiten auch in der Selbstbedienung dafür zahlen.

Expertisen dienen zur Information über die Rebsorten und fassen die Weine sortenweise zusammen.
In der von Knoeppel für die offene Degustation entwickelten Kühlern werden 56 Weine gut zugänglich und konserviert zur Selbstbedienung bereit gestellt.

An den befensterten Außenwänden werden die Weine geordnet aufgereiht in Blickrichtung präsentiert. Darunter befinden sich weitere Flaschen im direkten Zugriff.

Die Raummitte besetzt ein markant hochbeiniges Mobiliar aus Mineralwerkstoff, oben sehr schwer, unten ganz leicht um die Bodenfläche in zusammenhängender Größe wirken zu lassen. Die lang gezogene Welle schafft spielerisch kommunikatives Nebeneinander und Gegenüber.